Die Stadt möchte Klimaschutz

Ich – Marlon – und Tommy haben uns heute mit der Stadt Landshut getroffen. Ich schreibe hier über meinen Eindruck von dem Treffen.

Wow, so viele!

Ich hatte damit gerechnet, dass ich und Tommy nur mit einer Person sprechen würden. Dass wir ein paar Fragen stellen und das war’s. Und das hätte ja auch voll gereicht. Aber wow! Es waren alle Personen von dem Klimateam der Stadt da (4 Menschen). Sogar eine Präsentation war für uns (und andere) vorbereitet gewesen. Vielen Dank nochmal dafür 🙂

Anhand dieser haben wir erstmal Infos über den Klimaaktionsplan und das Klimaanpassungskonzept bekommen. Zwei wichtige Bausteine für die Klimaneutralität. Ihr findet diese auf der Website der Stadt Landshut.

Dann haben wir selber Fragen gestellt: Was macht die Stadt gut bezüglich Klimawandel? Wie können Bürger:innen Einfluss nehmen? Was macht ihr eigentlich und wie hängt der Stadtrat damit zusammen? Die Antworten werden uns bei Demos und Aktionen sehr helfen.

Was ich mir merke

  • Die Stadt möchte Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung umsetzen, aber das Geld reicht nicht immer.
  • Weil Förderanträge sehr aufwendig sind und sich die Bedingungen während des Antragsprozesses verändern können, dauert es, bis Geld für eine konkrete Maßnahme da ist.
  • Der Stadtrat ist sich manchmal bei Entscheidungen unsicher: Möchten unsere Wähler:innen das so? Dürfen wir einen Parkplatz gegen einen Baum tauschen? Durch Umfragen mit positiven Rückmeldungen fällt es ihnen leichter, sich für Klimaschutz zu entscheiden. Da können wir auch ansetzen und dazu motivieren, Stadtratsmitgliedern eine Mail zu schreiben!
  • Der Stadtrat tagt nicht hinter verschlossenen Türen! Wir können in die Sitzungen gehen und zuschauen. Vielleicht werde ich ab jetzt hier öfters berichten.
  • Die Stadt hat also nicht so viel Macht wie ich dachte. Deswegen ist es wichtiger, dass wir als FFF Druck auf Merz, Kathi und andere Komplizen ausüben!

„Was läuft gut?“

Das war eine Kernerkenntnis! Wir dürfen nicht nur Forderungen stellen, sondern sollten auch mal Feiern, wenn etwas gut läuft. Wieder Hoffnung bekommen. In Landshut hat sich viel verändert: Es gibt mobile Bäume in der Innenstadt, Lastenräder zum Verleihen, Trinkbrunnen, das Stadtradeln und vieles mehr!

Das hat die Stadt sehr gut gemacht. Trotzdem reicht das noch nicht aus, aber es sind ein paar Schritte in die richtige Richtung. Aber solange wir in diese Richtung weitergehen, schaffen wir das schon irgendwie. Schaun ma mal was wird.

Globaler Klimastreik am 27.02.26

ZAUBER-DEMO FÜR KLIMASCHUTZ AM 27.02.! 🪄✨

📍 Treffpunkt: Ländtorplatz
🕐 Uhrzeit: 14 Uhr

Liebe Zauberschüler*innen, aufgepasst! 🧙‍♀️🧙‍♂️
Am 27. Februar laden wir euch zur magischsten Demo des Jahres ein! Gemeinsam mit ganz Süddeutschland gehen wir vor den Kommunalwahlen im März auf die Straße – denn unsere Stadt braucht echten Klimaschutz, keine faulen Zaubersprüche!

Was erwartet euch?
Willkommen in der Klimaschutz-Zauberschule! Gemeinsam befreien wir uns mit Kreide vom Bösen, schreien unsere Wut und unseren Frust raus, lassen Wünsche mit Seifenblasen aufsteigen und sprechen einen mächtigen Zauberspruch für die Zukunft. 🫧💚 Während wir durch Landshut ziehen, malen wir unsere Ideen und Visionen für eine klimagerechte Stadt auf den Boden – bunt, kreativ und kraftvoll! ✏️🌍 Klimaschutz ist keine Zauberei – aber zusammen können wir Wunder bewirken! 💪 Also schnappt euch eure Zauberstäbe (oder Demoschilder 😉), kommt vorbei und zeigt den Politiker*innen, was wir von ihnen erwarten!
Wir freuen uns auf euch! 💚


Eure Fridays For Future Aktivisti ✨

Fridays for Future lädt zum Weltweiten Klimastreiktag am 23. September – Landshut ist dabei

Fridays for Future ruft für den 23.09.2022 wieder weltweit zu Demonstrationen auf. Auch die Landshuter Fridays for Future-Bewegung appelliert an die Landshuter Bürger*innen dabei zu sein am Freitag um 14 Uhr an der Martinskirche. Gemeinsamen mit vielen Unterstützerorganisationen wollen sie unter dem Motto „Menschen statt Profit“ Politik, Gesellschaft und Wirtschaft auffordern, menschliches Wohlbefinden und die Wahrung der Lebensgrundlagen über finanzielle Profite zu stellen.

“Insbesondere in den am stärksten betroffenen Regionen erleben Menschen jeden Tag Leid und Katastrophen durch die Klimakrise. Diese Krisen werden verursacht durch eine fossile Politik, die die Interessen dreckiger Konzerne über menschliche Bedürfnisse und unsere Lebensgrundlagen stellt. Die Entscheidungsträger*innen müssen endlich aufhören, Menschenleben aufs Spiel zu setzen und stattdessen Maßnahmen für Klimagerechtigkeit ergreifen“, betont Miriam von FfF Landshut.

Während Klimakatastrophen, wie extreme Hitzewellen, Überschwemmungen und Dürren immer stärker und häufiger vorkommen, wird nicht nur die Klimakrise zu langsam bekämpft, sondern es finden teils enorme Rückschritte durch den Wiedereinstieg in fossile Energien statt, wodurch bestehende Ungerechtigkeiten weiter verschärft werden.Die Bewegung kritisiert insbesondere die aktuelle Klimapolitik der Ampelkoalition, der es im Hinblick auf die aktuelle Hitzeperiode und fehlende Schutzpläne noch immer an der nötigen Dringlichkeit mangelt. Das verursachte Leid zu bedauern ist wertlos, wenn man gleichzeitig neue Gasinfrastruktur plant und den Kohleausstieg verzögert, statt den Ausstieg aus den fossilen Energien endlich in die Hand zu nehmen.

Auch in Landshut lässt die Bereitschaft der Stadt Landshut sehr zu wünschen übrig, Maßnahmen zu ergreifen, die unsere Stadt klimaneutral machen. Und das trotz eines einstimmigen Stadtratsbeschlusses Anfang letzten Jahres, der die Klimaneutralität Landshuts bis 2032 beschlossen hat. Auch das Festhalten an Absurditäten wie „Denkmalschutz vor Klimaschutz“ oder der Tatsache, dass immer noch Parkplätze in Landshut wichtiger sind als Raum für Menschen sollte für jeden Bürger und jede Bürgerin Grund genug sein, am Freitag auf die Straße zu gehen.

Die Demo findet statt

am 23. September 2022
um 14 Uhr an der Martinskirche.

“Unsere Abhängigkeit von fossilen Energien zerstört Lebensgrundlagen, erzeugt soziale Spaltung und finanziert Autokraten. Welche Argumente braucht es noch aus fossilen Energien aus- und in klimagerechte und insbesondere soziale erneuerbare Energien einzusteigen. Anstatt zu handeln, verfeuert die Ampel weiter Tag für Tag unsere Erfolge, die wir die letzten Jahre auf der Straße erkämpft haben. Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie erneut die Bedürfnisse der Menschen heute gegen ihre Bedürfnisse morgen ausgespielt werden. Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass wir unsere Rechnungen am Ende des Monats bezahlen und auch in einigen Jahren noch auf einem intakten Planeten leben können”, erklärt Tommi Keil vom Orgateam der Demo.

Programm feministischer Kampftag

Hier findet ihr eine kurze Übersicht, was anlässlich des feministischen Kampftags in Landshut so los ist, schaut da gerne vorbei und beteiligt euch!

Dienstag, 8.3.:
14 Uhr, Rathaus: Demo der feministischen Vernetzung und des feministischen Stammtischs zum feministischen Kampftag
15 Uhr, Ländtor: Streik-Kundgebung der Beschäftigten im Sozialwesen
19 Uhr, online: Vortrag zur Situtation ungewollt Schwangerer in Niederbayern, Link gibt’s hier:
https://us02web.zoom.us/j/85386519460?pwd=ekJKWXowMFp4Tkw5WkhlVGw4c2xQdz09

Freitag, 11.3.:
19 Uhr, online: Vortrag zu gendergerechter Mobilität, Link gibt’s hier:
https://us06web.zoom.us/j/85220702529?pwd=NU0rQkx6MG5LM0Zla3R4YmJmSnRCdz09

Alerta Feminista!

Lützerath bleibt! Alle Dörfer bleiben!

Das Dorf Lützerath im Rheinischen Kohlerevier wird vom Braunkohletagebau Garzweiler bedroht. Bis auf den Hof von Landwirt Eckardt Heukamp ist Lützerath bereits geräumt. Eckardt Heukamp hat vor dem OVG Münster geklagt – ob sein Hof dem Tagebau weichen soll, wird in den nächsten Tagen entschieden.

In NRW und anderswo: Diese fossile Politik, die Profite vor Menschen und Klima stellt, gefährdet unsere Zukunft und ist verantwortlich für die Klimakatastrophe. Das gelbe X ist zum Zeichen des Widerstands gegen den Braunkohleabbau im Rheinland geworden.

Danke an alle, die an unserer Fotoaktion teilgenommen haben. Wir stehen Seite an Seite mit allen Aktivist*innen, etwa von Fridays for Future, Ende Gelände, Alle Dörfer Bleiben und vielen anderen, die weltweit für Klimagerechtigkeit kämpfen!

Klima. Gerecht.

Lade gern unseren Flyer mit alle Infos herunter – er eignet sich auch super, um Bekannte über die Aktion zu informieren!

Statements der beteiligten Gruppen

Wir sind Fridays For Future Landshut und sagen ganz klar: Klima und Gerechtigkeit gehören zusammen. Die Klimakrise ist dringend, sie bedroht unsere Zukunft und die Gegenwart unzähliger Menschen im globalen Süden. Dass wir bis spätestens 2035 klimaneutral sein müssen, sollte außer Frage stehen – das Klima verhandelt nicht. Deutschlands Aufgabe ist es nun, diese Weg so sozial und global gerecht wie möglich zu machen. Dafür kämpfen wir.

Wir müssen handeln. Und zwar gemeinsam handeln, alle Länder und alle Menschen dieser Welt. Nur dann können wir die Klima-Ziele von Paris erreichen, nur dann die Klima-Erwärmung auf 1,5 Grad begrenzen. Denn die Zeit läuft uns davon.Deswegen fordern die Bürger*innen der Stadt Landshut  ihre Stadt auf, innerhalb der nächsten zehn Jahre klimaneutral zu werden. Um die nötigen Veränderungen anzustoßen, brauchen wir konkretes planvolles Handeln in den Bereichen Energie, Industrie, Verkehr oder Gebäudesanierung. Deshalb fordern wir Bürger*innen einen konkreten Klima-Schutzplan für Landshut.

Im Bürgerbündnis Landshut muss handeln haben sich im Februar 2020 fast 200 Vertreter*innen der Landshuter Zivilgesellschaft, Privatleute ebenso wie Unternehmen und Organisationen zusammengeschlossen und sich hinter die Forderungen von Fridays for Future gestellt. Wir fordern gemeinsam konkrete Klimaschutzmaßnahmen für Landshut, die notwendig sind, um die Ziele des Klimaabkommens von Paris noch zu erreichen. Denn Klimaschutz ist eine Aufgabe aller Generationen.
Wir appellieren an die gewählten Repräsentant*innen der Bürger*innen Landshuts, jetzt entschlossen zu handeln und die von Fridays for Future geforderten Maßnahmen zum Klimaschutz zu ergreifen. Wir fordern eine Politik, die dieser Aufgabe gerecht wird. Nicht zu schaffen? Wir sagen: Doch!

Der Verkehr ist eine große Herausforderung für das Klima. Klimaschutz braucht Verkehrswende. Keine Verkehrswende ohne das Fahrrad!
Für den ADFC ist das Fahrrad essentieller Teil der Lösung und eine Verkehrswende nur mit dem Fahrrad im Mittelpunkt sinnvoll und machbar! Radverkehr ist gut fürs Klima, soll zunehmen – doch wohin mit dem Radverkehr in unterdimensionierter Radinfrastruktur?
Radverkehrsinfrastruktur muß gleichermaßen Jung und Alt zum Radfahren einladen. Das Motto „Mehr Platz fürs Rad“ muß mit Wumms auf die Straße! Der vorhandene Platz muß anders, – gerechter – verteilt werden und die Transformation der Städtezur urbanen Mobilität der Zukunft, hin zu mehr Nachhaltigkeit und Lebensqualität vorangebracht werden.

Wir sind die Landshuter Ortsgruppe von Extinction Rebellion.
Extinction Rebellion (XR) heißt übersetzt etwa: Aufstand gegen das Aussterben.
Wir sind eine internationale gesellschaftspolitische Bewegung. Unser Ziel ist es, den für das Klima nötigen umfassenden und tiefgreifenden Wandel herbeizuführen. Damit wollen wir das Risiko der Auslöschung der Menschheit und des Kollapses unserer Ökosysteme verkleinern.
Mit gewaltfreiem zivilem Widerstand wollen wir unsere Regierungen dazu bewegen, den ökologischen Notstand zu erklären und den gesetzlichen Rahmen zur Umsetzung unserer Forderungen zu schaffen.
Wir handeln aus Liebe zum Leben und für eine lebenswerte Zukunft aller Lebewesen auf diesem Planeten. Wir rufen alle auf, sich der Rebellion für das Überleben anzuschließen, unabhängig von Religion, Herkunft, Klasse, Alter, Sexualität, Geschlecht, Ethnie sowie politischer Neigung. Du bist durch Klimawandel und Artensterben beunruhigt und beobachtest kein ausreichendes Entgegensteuern der Politik?
Du willst Dich informieren, welche Strategien und Grundsätze Extinction Rebellion verfolgt und wie Du Dich einbringen kannst?
Du kannst uns direkt erreichen via Email anlandshut@extinctionrebellion.de oder über Telegram  https://t.me/XRLandshut
Join the rebellion! 

Wer wir sind

Wir sind Klimaaktivist*innen, Gewerkschafter*innen, Naturschützer*innen und viele weitere. Unser gemeinsames Ziel: Eine sozial und ökologisch gerechte Zukunft. Bei dieser Bundestagswahl müssen Klimakrise und soziale Ungerechtigkeit wahlentscheidende Themen werden – die Zeit drängt!

Klima.

Die Klimakrise ist da. In Deutschland und weltweit. Wir können uns keine 4 Jahre „weiter so“ mehr leisten. Darum fordern wir:
› dezentrale Energiewende, Kohlestopp bis 2030
› Verkehrswende, v.a. mit ÖPNV und Rad
› Agrarwende, die Natur, Bauern & Klima schützt
› sozial gerechte Klimaneutralität bis 2035

Gerecht.

Die Schere zwischen Arm und Reich wächst, die Berufswelt wandelt sich, unser Wirtschaftssystem schadet Mensch und Umwelt. Wir fordern:
› Vermögens-Umverteilung und faire Besteuerung
› Investitionen zur Sicherung und Schaffung nachhaltiger und guter Arbeitsplätze
› Sozial gerechtes und ökologisches Wirtschaften

Werde aktiv!

Auch dir sind diese Themen wichtig? So kannst du dich – zusätzlich zur Wahl – engagieren:
› Überzeuge Verwandte, Freund*innen…
› Bringe dich bei einer unserer Organisationen
direkt ein (auf der Website verlinkt)
› Verteile Flyer, klebe Plakate oder teile die Posts
auf Social Media (@fridaysforfuture.landshut)
› Komm zur Demo! :·)

Diesen Freitag & Samstag startet unsere Bundestagswahl-Kampagne!!
Kommt gern vorbei, schließt euch der Demo an oder schaut beim Infostand vorbei – wir freuen uns immer über neue (oder auch bekannte ;)) Gesichter!
– Freitag, 14-16Uhr am Ländtor
– Freitag, 16-17Uhr ist Klimawette ist zu Gast am Ländtor
– Samstag, 10-13Uhr Infostand am Ländtor

Nächster globaler Klimastreik: 24.9.
Wir brauchen euch Alle!